Ihre Vorteile:
- Karmelitenkloster Muhraka auf dem Berg Karmel und Panoramablick über die Jesreel-Ebene
- Caesarea Maritima mit römischem Theater
- Ariel-Bibelgarten in Samaria und historische Kultstätte Shiloh
- Nazareth mit Verkündigungsbasilika, Nazareth Village und Besuch von Kana
- See Genezareth: Kapernaum, Berg der Seligpreisungen, Tabgha, Magdala und Bethsaida
- Bootsfahrt auf dem See Genezareth in einem nach römischem Vorbild gebauten Holzboot
- Begegnungen mit Christen in Beit Al Liqa’ sowie Geburtskirche, Hirtenfelder und Altstadt von Bethlehem
- Jerusalem: Ölberg, Garten Gethsemane, Via Dolorosa, Gartengrab, Davidstadt, Herodestunnel und jüdisches Viertel
Auf den Wegen Jesu und der Propheten: Entdecken Sie Galiläa, Samaria, Bethlehem und Jerusalem und tauchen Sie ein in die lebendige Geschichte des Glaubens.
Reiseverlauf:
1. Tag
Anreise nach Israel – Netanya
Flug nach Tel Aviv. Nach der Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Fahrt entlang der Mittelmeerküste nach Netanya.
Nach dem Check-in im Hotel gemeinsames Abendessen. Danach begrüßen wir uns in einer ersten Andacht und stellen das Programm der kommenden Tage vor. Der Abend steht unter dem Wort aus Psalm 121,8: „Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“
Übernachtung in Netanya.
2. Tag
Berg Karmel – Caesarea am Meer – Ariel-Bibelgarten
Nach dem Frühstück fahren Sie nordwärts zum Berg Karmel. Auf einer Anhöhe liegt das Karmelitenkloster Muhraka, das an den Propheten Elia erinnert. Hier, so berichtet die Schrift, stellte Elia die Baalspriester heraus und rief das Feuer des HERRN auf das Opfer herab (1. Könige 18,36–39). Vom Kloster bietet sich ein herrlicher Blick auf die Jesreel-Ebene, die im Buch der Offenbarung als Ort des Endkampfes unter dem Namen „Harmagedon“ erwähnt wird. Der Karmel gilt auch als Ursprungsort des Karmeliterordens, der im 12. Jahrhundert hier gegründet wurde.
Weiter geht es nach Caesarea Maritima, der ehemaligen Hafenstadt, die Herodes der Große um 20 v. Chr. errichten ließ. Sie sehen die Ruinen des römischen Theaters, das Hippodrom am Meer und Reste des Palastes. In Caesarea hielt sich der Apostel Paulus längere Zeit auf; hier verteidigte er sich vor den römischen Statthaltern Felix und Festus (Apostelgeschichte 23–26). Caesarea war zudem Sitz des römischen Statthalters Pontius Pilatus, dessen Inschrift hier 1961 entdeckt wurde – ein einzigartiger archäologischer Beleg.
Am Nachmittag Weiterfahrt nach Ariel zum Ariel-Bibelgarten. Hier sind zahlreiche Szenen und Gegenstände aus der Bibel nachgestaltet: ein Nachbau der Stiftshütte mit Bundeslade, Modelle biblischer Landwirtschaft und Handwerksstätten, wie sie zur Zeit der Patriarchen und Richter üblich waren. So wird der Text aus 2. Mose 25,10–22 – die Anweisungen zum Bau der Bundeslade – anschaulich.
Abendessen und Übernachtung in Ariel.
3. Tag
Samaria – Shiloh – Megiddo
Morgens fahren Sie nach Shiloh, dem Ort, an dem die Stiftshütte in der Richterzeit aufgestellt wurde. Über dreihundert Jahre war Shiloh das religiöse Zentrum Israels, ehe David die Bundeslade nach Jerusalem brachte. Josua 18,1 berichtet: „Die ganze Gemeinde Israels versammelte sich in Silo und richtete dort die Stiftshütte auf.“ Archäologische Ausgrabungen belegen die Bedeutung Shilohs: man fand Keramikgefäße und Reste von Kultbauten aus der Eisenzeit, die an den biblischen Bericht erinnern.
Weiterfahrt nach Megiddo, das in biblischen und prophetischen Texten als Ort von Harmagedon erwähnt wird.
Abends Ankunft in Tiberias, das am Ufer des Sees Genezareth liegt. Die Stadt wurde von Herodes Antipas gegründet und nach dem römischen Kaiser Tiberius benannt (Johannes 6,23). Tiberias wurde später ein bedeutendes Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit.
Abendessen und Übernachtung in Tiberias.
4. Tag
Nazareth – Kana – Tiberias
Nach dem Frühstück führt uns die Fahrt nach Nazareth, die Heimat Jesu. Hier besuchen Sie die Verkündigungsbasilika, eine der größten Kirchen des Nahen Ostens. Der Marienbrunnen in der Nähe erinnert an die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria (Lukas 1,26–38).
Im Nazareth Village, einem Freilichtmuseum, wird das dörfliche Alltagsleben zur Zeit Jesu lebendig: Handwerker, Hirten und Bauern zeigen Werkzeuge und Techniken nach biblischem Vorbild.
Weiterfahrt nach Kana in Galiläa, wo Jesus sein erstes Wunder wirkte: die Verwandlung von Wasser in Wein bei einer Hochzeitsfeier (Johannes 2,1–11). Viele Pilgerpaare erneuern hier ihr Eheversprechen.
Abendessen und Übernachtung in Tiberias.
5. Tag
See Genezareth und seine Stätten
Heute erleben Sie den See Genezareth intensiv. Zunächst unternehmen Sie eine Bootsfahrt in einem nach römischem Vorbild gebauten Holzboot. Der Blick über den See lässt die biblischen Geschichten lebendig werden, etwa Jesu Gang über das Wasser (Matthäus 14,22–33).
In Kapernaum, der „Stadt Jesu“ (Matthäus 9,1), sehen Sie die Ruinen der Synagoge aus dem 4. Jahrhundert, die auf den Fundamenten der Synagoge aus Jesu Zeit steht. Unmittelbar daneben liegt die Wohnstätte des Apostels Petrus, die durch eine moderne Kirche geschützt ist (Markus 1,21–34).
Weiter geht es nach Tabgha, das mit der Brotvermehrung in Verbindung gebracht wird (Markus 6,30–44). In der Kirche der Brotvermehrung sind die berühmten byzantinischen Mosaike mit Brot und Fischen zu sehen.
Am Hang oberhalb liegt der Berg der Seligpreisungen, der traditionelle Ort der Bergpredigt (Matthäus 5–7). Von hier eröffnet sich ein Panorama über den See, das die Worte Jesu besonders eindrucksvoll wirken lässt.
Wir besuchen auch Magdala, die Heimat Maria Magdalenas (Lukas 8,1–3). Erst in den letzten Jahren wurde hier eine Synagoge aus dem 1. Jahrhundert entdeckt – ein einzigartiger Fund, da es sich um einen Ort handelt, den Jesus wahrscheinlich selbst betreten hat.
Zum Abschluss geht es nach Bethsaida, wo mehrere Jünger Jesu – darunter Petrus und Andreas – beheimatet waren. Hier soll Jesus auch den Blinden geheilt haben (Markus 8,22–26).
Abendessen und Übernachtung in Tiberias.
6. Tag
Jordantaufstelle – Bethlehem
Nach dem Frühstück fahren Sie zur Taufstelle Qasr al Yahud am Jordan, nahe Jericho. Hier wird die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer verortet (Markus 1,9–11). Auch das Volk Israel überquerte an dieser Stelle den Jordan, als es unter Josua das Land betrat – eine symbolträchtige Verbindung.
Weiterfahrt nach Bethlehem, die Stadt Davids und Geburtsort Jesu. Wir besuchen das Begegnungszentrum Beit Al Liqa’, in dem Christen aus Bethlehem von ihrem Alltag berichten. Dies eröffnet wertvolle Einblicke in das Leben der einheimischen Gemeinden im Heiligen Land.
Abendessen und Übernachtung in Bethlehem.
7. Tag
Bethlehem*
Heute widmen wir uns ausführlich Bethlehem. Besuch der Geburtskirche, die bereits im 4. Jahrhundert unter Kaiser Konstantin errichtet wurde und damit eine der ältesten Kirchen der Christenheit ist. Sie steht über der Grotte, die als Geburtsstätte Jesu verehrt wird (Lukas 2,1–20).
Ein Spaziergang durch die Altstadt von Bethlehem zeigt die Mischung aus osmanischer Bausubstanz und modernen Geschäften.
Anschließend geht es zu den Hirtenfeldern. Hier, so berichtet das Lukasevangelium (2,8–15), verkündeten die Engel den Hirten die Geburt Christi. Eine Kapelle aus dem 20. Jahrhundert erinnert in schlichter Form an diese biblische Szene.
Abendessen und Übernachtung in Bethlehem.
8. Tag
Jerusalem: Ölberg und Altstadt
Nach dem Frühstück Fahrt auf den Ölberg, von dem sich ein einzigartiger Blick über die Jerusalemer Altstadt bietet. Der Ölberg ist eng mit der Himmelfahrt Jesu verbunden (Apostelgeschichte 1,9–12).
Im Garten Gethsemane mit seinen jahrhundertealten Olivenbäumen gedenken Sie des Ortes, an dem Jesus in der Nacht vor seiner Verhaftung innig betete. (Matthäus 26,36–46).
Danach folgt ein Gang auf der Via Dolorosa, dem traditionellen Kreuzweg Jesu, der durch die Gassen der Altstadt zur Grabeskirche führt.
Zum Abschluss des Tages besuchen Sie das Gartengrab, das als möglicher Ort von Kreuzigung und Auferstehung Jesu gilt (Johannes 20,1–18).
Abendessen und Übernachtung in Jerusalem.
9. Tag
Jerusalem: Davidsstadt und Tempeltradition
Heute entdecken Sie die ältesten Teile Jerusalems. In der Davidsstadt sehen Sie Reste der Befestigungen, den Hiskija-Tunnel mit seiner wassertechnischen Anlage und den Teich Siloah, der bereits im Johannesevangelium erwähnt wird (Johannes 9,7).
Weiter geht es zum unterirdischen Herodestunnel. Hier werden die gewaltigen Steinquader des herodianischen Tempelberges sichtbar – Zeugnisse der Größe des Zweiten Tempels, der zur Zeit Jesu stand.
Ein Höhepunkt ist der Aufenthalt an der Westmauer (Klagemauer), dem heiligsten Ort des Judentums. Hier befand sich einst der Tempelvorhof (Esra 3,10–13).
Im Tempelinstitut erhalten Sie Einblicke in die Geschichte des Tempeldienstes und sehen Nachbildungen der priesterlichen Gewänder (2. Mose 28,1–43).
Ein Spaziergang durch das jüdische Viertel rundet den Tag ab. Abends Abschlussandacht und Rückblick auf die Reise.
Übernachtung in Jerusalem.
10. Tag
Abreise
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Ben Gurion. Rückflug nach Deutschland.
*) Einige Programmpunkte sind abhängig von der Lage in den palästinensischen Autonomiegebieten. Für den Besuch in Bethlehem muss der Pass mitgeführt werden.
Veranstalter: Diesenhaus Ram GmbH, Große Friedberger Str. 44 – 46, 60313 Frankfurt/Main
Hinweis: Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an unsere Mitarbeiter.















