Ihre Vorteile:
- umfangreiches Programm
- Gruppenreise, garantierte Durchführung ab 2 Personen
- deutschsprechende Reiseleitung
Warum Armenien-Reisen mit Diesenhaus Ram?
MitarbeiterInnen von uns reisen regelmäßig, auch privat, nach Armenien. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gute Beziehungen mit Einheimischen aufgebaut und kennen uns aus. Dieses Fachwissen und die Leidenschaft für das Land Armenien haben dazu geführt, dass wir unser Portfolio erweitern.
Gerne buchen wir auch den passenden Flug für Sie und erstellen erst einmal ein für Sie unverbindliches Komplettangebot.
Wünschen Sie eine persönliche Beratung? Rufen Sie uns an oder senden Sie uns gerne eine Mail an info@diesenhaus.de
Höhepunkte:
- UNESCO-gelistete historische Stätten mit der ältesten Kathedrale der Welt
- Fahrt zur "blauen Perle Armeniens", dem Sewansee, und Besuch des Klosters auf einer Halbinsel im See
- Besuch des einzigen erhaltenen heidnischen Tempels in Armenien, Garni
- Erkundung vom Kloster Chor Virap mit eindrucksvoller Lage vor dem Berg Ararat
- Verkostung des berühmten Areni-Weins
Ihr Reiseverlauf
1. Tag
Ankunft
Selbständige Anreise zum Flughafen Jerewan. Empfang durch unseren Repräsentanten am Flughafen und Transfer zum Hotel.
Übernachtung in Jerewan.
2. Tag
Jerewan – Stadttour
Jerewan zählt zu den ältesten Hauptstädten der Welt. Bekannt für ihre charakteristischen rosa getönten Gebäude, liegt Jerewan malerisch am Fuße des majestätischen Berges Ararat.
Starten Sie den Rundgang am Republikplatz, dem Herzen der Stadt. Der Platz wurde in den 1920er Jahren während der sowjetischen Herrschaft erbaut und ist seitdem ein zentraler Treffpunkt in der Stadt.
Der Platz ist gesäumt von eindrucksvollen Regierungsgebäuden, Museen und Hotels, und das auffälligste Merkmal ist der riesige Springbrunnen, der sich in der Mitte befindet und zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten beleuchtet wird.
Setzen Sie den Weg fort zum Kaskadenkomplex, einem modernen architektonischen Meisterwerk. Steigen Sie die zahlreichen Treppen hinauf und genießen Sie einen weiten Blick über die Stadt und auf den Berg Ararat.
Anschließend besuchen Sie die Abovyan-Straße, eine der ältesten Straßen der Stadt mit historischen Gebäuden, Cafés und Geschäften.
Einen besonderen Einblick bietet die Blaue Moschee aus dem 18. Jahrhundert, ein Zeugnis persischer Architektur.
Auch das Opernhaus mit dem Schwanensee gehört zu den städtebaulichen Höhepunkten, bevor Sie die Statue Mutter Armenien im Siegespark besichtigen, die einen weiten Panoramablick über die Stadt eröffnet.
Am Nachmittag besuchen Sie den Obst- und Gemüsemarkt von Jerewan, einen überdachten Markt mit einer großen Auswahl an frischem Obst, Trockenfrüchten und regionalen Spezialitäten. Hier haben Sie Gelegenheit, handgemachte Trockenfrüchte und Sujukh (klassischen Snack mit Nüssen und Traubensaft) zu probieren.
Abendessen in einem traditionellen Restaurant mit armenischer Folkmusik.
Übernachtung in Jerewan.
3. Tag
Garni – Geghard
Am rechten Ufer des Azat-Flusses, etwa 28 km von Jerewan entfernt, befindet sich der einzige erhaltene heidnische Tempel Armeniens: der Tempel Garni. Nach der Christianisierung des Landes wurde der Tempel in eine königliche Sommerresidenz umgewandelt. Erfahren Sie mehr über die Geschichte dieses Bauwerks, das im Jahr 1679 durch ein Erdbeben zerstört und 1975 wieder restauriert wurde.
In der Schlucht von Garni erleben Sie die bizarren Basaltsäulen der sogenannten „Symphonie der Steine“.
Bei einer lokalen Familie nehmen Sie an einer Lavash-Backvorführung teil. Das im Tonir-Ofen gebackene, hauchdünne Fladenbrot gehört seit 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe des immateriellen Erbes. Das Mittagessen wird im Abelyan’s House serviert, einem familiengeführten Gästehaus und Restaurant im Dorf Garni.
Am Ende der Azat-Schlucht windet sich die Straße zum Höhlenkloster Geghard hinauf. Diese Perle der mittelalterlichen Architektur mit ihren teilweise in Fels gehauenen Räumen bzw. den natürlichen Höhlen zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Berühmt ist das Kloster für seine außergewöhnliche Akustik, die steinernen Wände und Höhlen erzeugen eine einzigartige Klangqualität.
Übernachtung in Jerewan.
4. Tag
Chor Virap – Areni – Norawank
Fahrt zum historischen Kloster Chor Virap, nahe der türkischen Grenze. Übersetzt bedeutet sein Name "Tiefes Verlies", denn das Kloster befindet sich an dem Ort, wo Gregor der Erleuchter 13 Jahre lang gefangen gehalten wurde, bevor er zum ersten armenischen Katholikos ernannt wurde. Das Kloster Chor Virap selbst wurde im 17. Jahrhundert erbaut und gilt als Symbol für den christlichen Glauben. Die einzigartige Lage vor der idyllischen Bergkulisse machen es zu einem beliebten Fotomotiv. Erkunden Sie die Höhle, in der der Heilige Gregor gefangen war, und erleben Sie die besondere Atmosphäre dieses bedeutsamen Ortes.
Im Anschluss Weiterfahrt nach Areni, einem traditionsreichen Weindorf in der Region Vayots Dzor. Die umliegenden Weinberge profitieren von einem günstigen Klima und mineralreichen Böden, die hervorragende Bedingungen für den Weinbau schaffen. Hier besuchen Sie ein lokales Weingut, wo das Mittagessen mit einer Verkostung regionaler Weine kombiniert wird. In der Nähe befindet sich zudem die Areni-1-Höhle, ein bedeutender archäologischer Fundort, in dem unter anderem der älteste bekannte Lederschuh der Welt entdeckt wurde.
Am Nachmittag Fahrt zum Kloster Norawank. Es beheimatet die bis ins 19. Jahrhundert aktiv genutzte Grablege der fürstlichen Orbelian-Dynastie. Besonders sehenswert ist die kunstvolle Fassade der zweigeschossigen Mausoleumskirche. Mit den roten Felsen im Hintergrund in der engen Schlucht von Amaghu zählt es zweifellos zu den schönsten Klöstern Armeniens.
Rückfahrt nach Jerewan. Übernachtung in Jerewan.
5. Tag
Jerewan – Noratus – Mikaeljan-Käsefarm – Sewan – Dilidschan
Fahrt zum Sewansee, oft als die "blaue Perle Armeniens" bezeichnet. Der Sewansee liegt auf einer Höhe von 2.000 Metern über dem Meeresspiegel und ist der größte Süßwassersee im Kaukasus. Genießen Sie die sanfte Landschaft und erleben Sie die Schönheit des Sees, dessen türkisblaues Wasser sich weit in die Ferne erstreckt.
Unterwegs halten Sie am Friedhof von Noratus, der für seine außergewöhnlich große Sammlung mittelalterlicher Kreuzsteine, der sogenannten Chatschkare, bekannt ist.
Danach besuchen Sie die Familie Mikaeljan auf ihrem Bauernhof. Was einst als kleines Familienprojekt begann, hat sich inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen für armenischen „Öko-Käse“ gemacht. Heute produziert die Familie rund zehn verschiedene Käsesorten nach traditionellen Methoden. Die Laibe werden vier bis sechs Monate lang sorgfältig gepflegt und gereift, bis sie ihre natürliche Schale und ihr volles Aroma entwickeln. Während des Besuchs erhalten Sie Einblicke in die tägliche Arbeit auf dem Hof und haben Gelegenheit, die verschiedenen Spezialitäten direkt vor Ort zu probieren.
Weiterfahrt zum Sewansee und Besichtigung des Klosters Sewanawank, das auf einer Halbinsel über dem See liegt. Der Überlieferung nach wurde das Kloster bereits im Jahr 305 von Gregor dem Erleuchter gegründet. Die hiesigen Mönche waren bekannt für ihre Heilkunde, die auf den um den See wachsenden Pflanzen basierte, und einige ihrer Naturrezepte sind noch heute in Gebrauch.
An die Nordspitze des Sees grenzt der Nationalpark Dilidschan – den von Bergen umgebenen Ort nennen die Einheimischen liebevoll die „kleine Schweiz“ Armeniens. Sie machen einen gemütlichen Rundgang durch die kleine Stadt Dilidschan.
Rückfahrt nach Jerewan. Übernachtung in Jerewan.
6. Tag
Etschmiadsin – Swartnots – Aknalich – Jerewan
Der heutige Ausflug führt zunächst zu den jahrhundertealten Denkmälern Etschmiadsin und Swartnots, die auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen. Die 303 gegründete Kathedrale von Edschmiatsin ist nicht nur die offizielle Residenz des Katholikos von Armenien, sondern gilt auch als die älteste Kathedrale der Welt. Der Name „Etschmiadsin“ bedeutet „Der einzige Sohn Gottes ist herabgestiegen“ und bezieht sich auf eine Vision von Gregor dem Erleuchter, der den Standort der Kathedrale bestimmte.
Weiterfahrt zu den Ruinen des Swartnots-Tempels, errichtet im 7. Jahrhundert von Katholikos Nerses dem Erbauer. Im Gegensatz zu den traditionellen, basilikaartigen Kirchen dieser Zeit hatte Swartnots einen kreisförmigen Grundriss mit einem zentralen Dom. Eine hohe Kuppel, die auf vier massiven Pfeilern ruhte, verlieh dem Gebäude eine beeindruckende Höhe und Präsenz, die von weither sichtbar war. Leider wurde der Tempel im 10. Jahrhundert durch ein starkes Erdbeben zerstört. Die Überreste des Tempels, die heute zu besichtigen sind, zeugen jedoch immer noch von seiner einstigen Pracht und Größe. Archäologische Ausgrabungen und Rekonstruktionen haben es ermöglicht, ein detailliertes Bild von der ursprünglichen Struktur zu gewinnen.
Danach besuchen Sie den jesidischen Tempel „Ziarat von Aknalich“. Die Jesiden bilden die größte ethnische Minderheit Armeniens und bewahren ihre religiösen Traditionen seit Jahrhunderten. Während des Besuchs erhalten Sie Einblicke in Geschichte, Glauben und Lebensweise dieser Gemeinschaft, die seit langer Zeit auf den Hochebenen des Kaukasus lebt.
Nach der Rückkehr nach Jerewan besuchen Sie die Gedenkstätte Tsitsernakaberd. Das 1967 auf einem Hügel errichtete Mahnmal und das dazugehörige Museum erinnern an die Opfer des Völkermords an den Armeniern von 1915. Das Museum dokumentiert die Ereignisse anhand von Fotografien, persönlichen Gegenständen und historischen Dokumenten.
Übernachtung in Jerewan.
7. Tag
Freier Tag in Jerewan
Ein freier Tag in Jerewan bietet Gelegenheit, die Stadt in Ihrem eigenen Tempo zu erleben. Sie können durch die Innenstadt schlendern, kleine Boutiquen und Märkte entdecken oder in einem der zahlreichen Cafés verweilen und das städtische Leben beobachten.
Auch ein Besuch des Vernissage-Marktes lohnt sich, wo Kunsthandwerk, Souvenirs und lokale Produkte angeboten werden. Wer sich für Kultur interessiert, findet in Jerewan eine große Auswahl an Museen und Galerien.
Es bieten sich alternativ zwei optionale Ausflüge:
Ausflug 1: Klöster Sanahin und Haghpat
Der Weg führt zu den Klöstern Sanahin und Haghpat, beide gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vom Kloster Haghpat aus bietet sich bei gutem Wetter ein herrlicher Ausblick auf die umliegenden Berge. Die Erlöser-Kirche in Sanahin und die Heiligkreuzkirche in Haghpat wurden von Königin Chosrovanusch gestiftet, deren Söhne in den Giebelfeldern der Ostfassaden der Kirchen verewigt sind. Besonders bemerkenswert sind die gut erhaltenen Bibliotheksräume in beiden Klöstern, die während der Mongolenherrschaft jedoch schwere Zeiten erlebten. Ein Höhepunkt ist der Glockenturm in Haghpat, der auf dem höchsten Punkt der Klosteranlage thront.
Ausflug 2: Gyumri – Alphabet Park – Amberd
Der Ausflug beginnt mit der Fahrt nach Gyumri, der zweitgrößten Stadt Armeniens, die für ihre charakteristische Architektur mit russischen und armenischen Einflüssen bekannt ist. Beim Spaziergang durch das Zentrum entdecken Sie zahlreiche Kirchen, Denkmäler und historische Gebäude, darunter die Kirche der Heiligen Märtyrer, die Schwarze Kirche und das Mher-Mkrtchyan-Denkmal.
Mittagessen in einem lokalen Haus mit Verkostung hausgemachten Weins.
Danach besuchen Sie den Alphabet-Park, der dem armenischen Alphabet gewidmet ist – einem einzigartigen Schriftsystem mit 39 Buchstaben, das im 5. Jahrhundert entwickelt wurde.
Anschließend Besuch der Festung und Kirche von Amberd am Südhang des Berges Aragats (4.091 m), einer bedeutenden mittelalterlichen Anlage aus dem 7.–13. Jahrhundert.
Übernachtung in Jerewan.
8. Tag
Abreise
Nach dem Frühstück oder im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen. Rückflug in eigener Regie.
Hinweise zur Reise:
Minimale Teilnehmerzahl: 2 Personen
Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen
Individueller Verlängerungsaufenthalt möglich.
Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Veranstalter: Diesenhaus Ram GmbH, Große Friedberger Str. 44 – 46, 60313 Frankfurt/Main
Bitte wenden Sie sich bei Fragen und für eine persönliche Beratung an unsere Mitarbeiter.
















